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Sportgerichtsbarkeit

hrsg. von Dr. h.c. Volker Röhricht, mit Beiträgen von Dr. Stephan Netzle, Dr. h.c. Volker Röhricht und Dr. Rémy Wyler
1997, 53 Seiten
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Recht und Sport, Band 22
ISBN 3-415-02263-3

Spätestens seit dem Bosman-Urteil ist klar: Die Bedeutung der externen gerichtlichen Kontrolle von Entscheidungen der Sportvereine, insbesondere disziplinarrechtlicher Art, nimmt zu. Das IOC und einige internationale Sportverbände sind seit einiger Zeit bestrebt, die ihnen angeschlossenen Verbände sowie die nach ihren Reglements an Sportveranstaltungen teilnehmenden Vereine und Athleten zu verpflichten, sportliche Streitigkeiten unter Ausschluß staatlicher Gerichte allein durch das Tribunal Arbitral du Sportentscheiden zu lassen. Dieses vom IOC initiierte Gericht ist dem Verband gegenüber zwar organisatorisch verselbständigt, wird aber weiterhin von ihm getragen.

Vor diesem Hintergrund fand am 10. und 11. Mai 1996 eine gemeinsame Frühjahrstagung des Konstanzer Arbeitskreises für Sportrecht e.V. und der Schweizerischen Vereinigung für Sportrecht zum Generalthema "Sportgerichtsbarkeit" statt. Dieser Band vereinigt die anläßlich der Tagung gehaltenen drei Referate.

Die Themen im Überblick:

  • Stephan Netzle
    Das Internationale Sport-Schiedsgericht in Lausanne
    Zusammensetzung, Zuständigkeit und Verfahren

  • Volker Röhricht
    Chancen und Grenzen von Sportsgerichtsverfahren nach deutschem Recht

  • Rémy Wyler
    Die Schiedsabrede im Sportrecht
 
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